Feuerwache III Wetzlar-Büblingshausen


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Chronik

Seit ungefähr Mitte der 1930er-Jahre gibt es die Feuerwehr in Büblingshausen.

Zunächst war ein Schlauch-Handkarren in der Pumpstation der städtischen Wasserwerke an der Ecke Frankfurter Str. / Unter dem Nußbaum (etwa in Höhe des heutigen Kastanienhofes) untergebracht. Eine Pumpe stand den damaligen Kameraden nicht zur Verfügung, im Einsatzfall musste der Wasserdruck im gesamten Rohrleitungsnetz über die Pumpstation erhöht werden.

Danach wurde die Feuerwehr im Keller der heutigen Volkshochschule untergebracht, immer noch ohne Fahrzeug, aber mittlerweile mit einer Tragkraftspritze auf einem Handkarren ausgestattet.



Nach dem 2. Weltkrieg, 1948/1949, entstand das erste Feuerwehrgerätehaus mit einem Fahrzeugstellplatz am jetzigen Standort. Ein LF 8 wurde hier stationiert.



In den Jahren 1972/1973 wurde an gleicher Stelle ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut,
entgegen den Ratschlägen der Büblingshäuser Feuerwehrkameraden jedoch viel zu dicht an der Straße und eigentlich schon zu klein (zwei Fahrzeugstellplätze), so das bereits 1976 der Anbau eines dritten Fahrzeugstellplatzes erfolgen musste.

Mitte der achtziger Jahre wurden seitens der Büblingshäuser Feuerwehr die Tore der Feuerwache bemängelt, die undicht waren, so
dass die Heizkosten im Winter erheblich anstiegen und die Tore bei starkem Frost nur mit einem Brecheisen zu öffnen waren.

Die Stadt dachte zunächst über einen Austausch der Tore nach, was sich wegen der geringen Höhe der Fahrzeughalle als sehr schwierig erwies.

Im Jahre 1987 wurde bekannt, dass das Land Hessen die Straßenmeisterei an der Frankfurter Str. aufgeben und „Auf der Planck" einen Neubau errichten wolle. Schnell wurde die ehemalige Straßenmeisterei als geeigneter Standort für die Feuerwehr angesehen und von allen Fraktionen des Stadtparlamentes getragen. Im Jahr 1988 wurde der Magistrat von der Stadtverordnetenversammlung beauftragt, die Liegenschaft für die Feuerwehr zu kaufen.

Der Standort war aus Feuerwehrsicht ideal, durch seine zentrale Lage im Bezug sowohl auf den Wohnbereich der Feuerwehrleute als auch auf den Einsatzbereich der Feuerwache 3.

Die Verhandlungen zogen sich bis in die Mitte der neunziger Jahre hin, 1994 wurde das bereits erhaltene Vorkaufsrecht der Stadt ans Land zurückgegeben.

1995 fiel die Entscheidung zum Neubau am alten Standort, geschätzter Baubeginn war für 1997 vorgesehen.

1996 wurden erste Planungsmittel in den Haushalt 1997 eingebracht.

2002 wurde dann nach einer Zuschusszusage durch das Land Hessen mit der konkreten Bauplanung begonnen.

Im Juni 2003 zog die Feuerwache in die und provisorische Unterbringung in der ehem. Spilburg-Kaserne. Es erfolgte der Abriss der alten Wache, im Juli war Baubeginn für die neue Wache.
Am 31.Oktober konnte Richtfest gefeiert werden.

Ende Dezember 2003 erfolgte der Umzug der Feuerwehr von der unbeheizten Halle in der Spilburg in die fast fertigstellte beheizte Fahrzeughalle des Neubaus.

Mitte Mai bis Anfang Juni 2004 war nochmals ein kurzfristiger Umzug in die Salzhalle des Stadtbetriebsamt wegen der Fertigstellung des Hofes nötig.

Die Einweihung der neuen Feuerwache 3 konnte am 31. August 2004 gefeiert werden.


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